Eine Hand erntet grüne Tomaten.

Gewächshaus als Lernort für Langzeitarbeitslose

Beschäftigungsträger GrünBau bereitet Menschen auf den Arbeitsmarkt vor

Langzeitarbeitslose bei der Integration in den Arbeitsmarkt und bei der Gestaltung ihres Lebensweges zu unterstützen – das ist das Ziel von GrünBau, Mitgliedorganisation des Paritätischen NRW. Bei dem Projekt „Querbeet sozial“ haben Langzeitarbeitslose die Chance, das urbane Gärtnern in einem großen Gewächshaus in Dortmund zu erlernen und sich dadurch auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Mit innovativen Projekte zur Integration in den Arbeitsmarkt

Bei dem Projekt des Beschäftigungsträgers GrünBau handelt es sich um eine Arbeitsgelegenheit (AGH) für Arbeitslose im Hartz IV-Bezug. Die Menschen arbeiten in sogenannten 1-Euro-Jobs bei GrünBau immer an realen Projekten und in realen Arbeitssituationen, die auf Nachhaltigkeit angelegt sind. Das Urban Gardening-Projekt ist eines von vielen innovativen Projekten und neuen Ansätzen, wie Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Gemüse aus Hochbeeten

Das Gewächshaus ist auf einem 5000 Quadratmeter großen Industriegelände in Dortmund entstanden. GrünBau hat das Projekt als Lernort für modernes Gärtnern für langzeitarbeitslose Menschen realisiert. Denn die Klient*innen bauen das Gemüse hier in Hochbeeten an und nicht in langen Reihen am Boden. Damit möchte GrünBau zeigen, dass auch mitten in der Stadt und unabhängig von der Bodenqualität Gemüse gepflanzt und geerntet werden kann.

Gemeinnütziges Projektes

Eine weitere Besonderheit bei dem Projekt von GrünBau ist, dass das produzierte Gemüse aus dem Gewächshaus an die Dortmunder Tafel weitergegeben wird. Die Tafel verteilt es an Menschen, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Das Projekt für Langzeitarbeitslose läuft noch bis 2022. Anschließend soll das Gewächshaus für lokale Schulen und Kindergärten geöffnet werden.

 

 

Bild: ©cottonbro/Pexels.com